Somatische Schule
“Soma” bedeutet im Griechischen “Körper” – im umfassenden Sinn des lebendigen, empfundenen Körpererlebens.
Mit „Somatischer Schule“ meine ich einen Raum des Lernens, in dem wir den Körper neu entdecken. Nicht nur als funktionierendes System, das leisten und aushalten soll, sondern auch als lebendiges Zuhause – reich an Geschichten, Möglichkeiten und Potenzialen.
Es wird hier deutlich, wie eng Bewegung, Haltung, Gefühle und innere Einstellungen miteinander verbunden sind.
Eine Frage der Haltung!?
„Gerade sitzen!“ – Kaum eine Einladung ist uns so vertraut. Solche Worte prägen uns von klein auf und ihre Wirkung geht weit über das hinaus, was sichtbar ist.
Haltung nehmen wir nicht nur als äußere Erscheinung wahr, sondern auch als Spiegel unseres Selbstbildes, unserer inneren Ausrichtung und unserer Denk- und Fühlmuster. Damit wird die Frage nach der Haltung doppeldeutig – sowohl eine Frage als auch ein Ausruf. Eine Haltung kann etwas sein, das wir übernommen haben und das durch unsere Kindheit, die Schule oder unser Umfeld geprägt wurde, aber auch etwas, das wir neu gestalten dürfen.
Exakt an dieser Stelle setzt die Feldenkrais-Methode an. Sie bietet die Chance, durch Bewegung innere und äußere Haltung zu verändern.
Somatische Schule in Einzelstunde oder Gruppenunterricht — zu meinem Angebot.
»Es ist keine Frage von gut oder schlecht. Wichtig ist nur, dass es von Mal zu Mal einfacher wird.«
– Moshé Feldenkrais